www.fiesta-candela.ch
Die Armut in Peru
Die Armut kann als die Situation definiert werden, in der einer Person das notwendige Einkommen fehlt, um sich ein Mindestniveau an Gesundheit, Ernährung, Lebensraum, Kleidung und Bildung u. a. zu sichern. In Peru wird die Armut anhand des IDH (Menschlicher Entwicklungsindex) gemessen, die die grundlegenden Bedürfnisse berücksichtigen, um ein angemessenes Leben zu führen.

Mit einem Durchschnittwert von 0,69 in ganz Peru, sind die ärmsten Regionen des Landes Huancavelica, Ancash, Ayacucho, Apurimac und Huanuco (weniger als 0,5), Wobei Lima als einzige Region einen Index von 0,8 vorweisen kann.

Laut dem peruanischen Statistikamt ist 54% der peruanischen Bevölkerung arm und weitere 14% leben in extremer Armut.

Trotz eines wichtigen wirtschaftlichen Potentials wie der Bergbau, Fischerei, Agroexport und Tourismus, handelt es sich hierbei um reine Förderungsaktivitäten, was dazu führt, dass die Produktion keinen Mehrwert produziert und somit keine neuen Arbeitsplätze geschafft werden können. In diesem Sinne sind die Löhne sehr niedrig. Das Mindestgehalt liegt bei 460 Soles (ca. 130$) monatlich bei einer Arbeitslosenrate von 9%. Von 40% der berufstätigen Bevölkerung haben nur 15% eine feste Arbeit, der Rest der Bevölkerung muss sich eine feste Arbeit oder schlecht bezahlte Teilzeitjobs suchen, die die Informalität noch verstärkt.

Das Bildungsniveau der berufstätigen Bevölkerung, die einen Schulabschluss oder mehr haben, liegt bei 59,2%. Nur die Regionen Lima, Ica, Arequipa, Moquegua und Tacna weisen ein besseres Niveau vor. Diesen Provinzen liegen allerdings alle in den südlichen Küstenregionen des Landes. Die anderen Regionen Perus kommen noch nicht mal auf 40%, wie z. B. Amazonas, Huanuco, Huancavelica, Ayacucho, Apurimac und Puno. Ca. 1,3 Mio. Erwachsene sind Analphabeten. Die meisten von ihnen Frauen. Acht von einhundert Arbeitern sind Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, die nicht mehr zur Schule gehen, um ihr Überleben zu sichern. Die Kinderarbeit artet in eine Ausbeutung aus, die der Staat nicht mehr kontrollieren kann, so wie Prostitution in den Städten und Sklaverei in der Urwaldregion.

In Peru zählt nur eins von zwei Haushalten mit Abwasser und nur ein Drittel besitzt eine Grundwasserversorgung. Das explosive Wachstum sowie die inadäquate Handhabung des Wassers erlaubt es nicht, dass die ganze Bevölkerung damit versorgt werden kann vor allem die ärmeren unter ihnen, so dass dieser Umstand zu Krankheiten führt und sich zu permanenten infektiösen Herden entwickelt.

Candelasolidarity

Zukünftige Projekte -------- > Klick


Fotogalerie

Fotos de las donaciones de Ropa a los niños y familias junio 2009 mehr...
....................................................

webdesign by swissnetsolutions